Endspurt der pro familia-Bundestagspetition

Endspurt der pro familia-Bundestagspetition Foto: W. Reichenbächer

„Ärztlich verordnete Verhütungsmittel für viele zu teuer“

 

(LOZ). „Frauen und Männer, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld erhalten, alleinerziehende Studentinnen mit BAföG oder z.B. Menschen, die aufgrund ihres geringen Einkommens Wohngeld bekommen, können ärztlich verordnete Verhütungsmittel wie Pille oder Spirale häufig nicht mehr bezahlen“, berichtet Reiner Johannsen, Geschäftsführer von pro familia Schleswig-Holstein.

„Unsere landesweit 12 Beratungsstellen registrieren eine steigende Anzahl von Frauen, die aus finanziellen Gründen weniger sicher oder gar nicht verhüten, und damit eine ungewollte Schwangerschaft riskieren.“

„Es muss endlich eine bundesweit einheitliche gesetzliche Regelung der Kostenübernahme geben“, sagt Johannsen. „Das Menschenrecht auf Verhütung darf nicht am Geld scheitern.“ pro familia appelliert an alle, diese Forderung gegenüber der Politik mitzutragen.

Noch bis 1. April kann die vom Gesamtverband eingerichtete öffentliche Bundestagspetition, die von vielen großen Sozialverbänden unterstützt wird, unterzeichnet werden.

Link zur Petition:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2015/_02/_23/Petition_57650.html

Infos zum Thema:

http://www.profamilia-sh.de/pages/verband/verhuetung-ein-menschenrecht/

Letzte Änderung am Mittwoch, 25 März 2015 12:34

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