Eröffnung des Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrums (GETZ)

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Berlin (LOZ). Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich hat am 15. November 2012 gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke und dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz,  Dr. Hans-Georg Maaßen, offiziell das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum (GETZ) in Betrieb genommen.

Mit dem GETZ wird nach dem Vorbild des seit acht Jahren erfolgreich operierenden Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums GTAZ das seit Dezember 2011 bestehende Gemeinsame Abwehrzentrum Rechtsextremismus/Rechtsterrorismus (GAR) um die Bereiche Ausländerextremismus/Ausländerterrorismus, Linksextremismus/Linksterrorismus und Spionage/Proliferation erweitert. Das Zentrum erlaubt es den Fachexperten der beteiligten Behörden von Bund und Ländern, sich vor Ort in Arbeitsgruppen in Echtzeit auszutauschen.

Bundesinnenminister Dr. Friedrich sagte anlässlich der Eröffnung des Zentrums: "Eine effiziente und effektive Kommunikation zwischen den Sicherheitsbehörden ist für die Sicherheit unseres Landes von zentraler Bedeutung. Dies ist die schmerzvolle Lehre aus den Morden des NSU und den Anschlägen vom 11. September 2001, die zur Einrichtung von GAR und GTAZ geführt haben. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem GETZ einen weiteren wichtigen Schritt zu einer verbesserten Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in Deutschland gehen. Die Länder sind weiterhin eingeladen, sich ebenfalls zu beteiligen."

An dem Zentrum beteiligt sind insbesondere Bundeskriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst, die Bundespolizei, der Generalbundesanwalt, das Zollkriminalamt und der Militärische Abschirmdienst. Sitz des GETZ sind die Standorte von Bundesamt für Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt in Köln und Meckenheim.

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 November 2012 20:01

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