Bundeswirtschaftsminister Rösler: Netzentwicklungsplan wird den notwendigen Netzausbau beschleunigen

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Berlin (LOZ). Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler sieht die Energiewende mit dem gestern vorgelegten nationalen Netzentwicklungsplan auf gutem Wege. Der Plan stellt den Ausbaubedarf des Stromtransportnetzes für die kommenden zehn Jahre fest.

„Wir haben erstmalig einen Gesamtüberblick über die notwendigen Netzstrukturen zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende in Deutschland“, betont Rösler im „3 Fragen, 3 Antworten“-Interview für den YouTube-Kanal der Bundesregierung. Auf dieser Grundlage könnten die benötigten 4.000 Kilometer neuer Leitungen jetzt schneller geplant werden.

Die Bau- und Planungszeiten für neue Trassen will der Bundeswirtschaftsminister von bislang durchschnittlich zehn auf vier Jahre reduzieren. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunen seien dabei von Beginn an in einem bislang beispiellosen Verfahren beteiligt worden. Transparenz und Aufklärung seien entscheidend, um die Menschen beim Netzausbau mitzunehmen, so Rösler.

Auf Grundlage des Netzentwicklungsplans werde die Bundesregierung ihren Entwurf für das Gesetz über den Bundesbedarfsplan vorlegen, kündigt der Minister an. Insbesondere den Bau von Stromtrassen, die durch mehrere Bundesländer führen, will die Bundesregierung so beschleunigen. Noch im Dezember soll sich das Bundeskabinett mit dem Gesetzesvorhaben befassen.

Letzte Änderung am Dienstag, 04 Dezember 2012 16:46

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