Bundestagsabgeordnete in Bewegung

Programm für mehr Bewegung und Gesundheit im Alltag

 

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Foto: hfr

 

Berlin (LOZ). Mit der tatkräftigen Unterstützung von 15 Bundestagsabgeordneten unterschiedlicher Fraktionen hat die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) mit der Aktion „Aufstehen! Gegen den Sitzenden Lebensstil!“ ein Zeichen gegen den Sitzenden Lebensstil gesetzt.

Die Bundestagsabgeordneten Viola von Cramon, Dorothee Bär, Katja Dörner, Hans-Michael Goldmann, Dr. Christel Happach-Kasan, Mechthild Heil, Dr. Lutz Knopek, Dr. Rolf Koschorrek, Sibylle Laurischk, Gabriele Molitor, Dr. Gerd Müller, Jens Petermann, Dr. Carola Reimann, Elisabeth Scharfenberg und Carola Stauche engagieren sich gemeinsam mit der Plattform Ernährung und Bewegung im Rahmen der Aktion „Aufstehen!“ für einen aktiveren und gesundheitsförderlichen Lebensstil von Kindern und Jugendlichen. Die Mitglieder des Bundestags haben in der Aktionswoche vom 3. bis zum 7. Juni, ausgerüstet mit Schrittzählern und einem Sitztagebuch, ihre Sitz- und Bewegungsgewohnheiten dokumentiert. Den Abschluss der Aktion „Aufstehen!“ markiert ein Fototermin mit den teilnehmenden Bundestagsabgeordneten vor dem Reichstag.

Im Rahmen der Aktion „Aufstehen! Gegen den Sitzenden Lebensstil!“ haben die 15 teilnehmenden Bundestagsabgeordneten Möglichkeiten gefunden, mehr Sitzunterbrechungen und mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren, der besonders in den Sitzungswochen des Deutschen Bundestages von langen Sitzzeiten geprägt ist. In Kurzinterviews zum Thema Sitzender Lebensstil gaben sie Empfehlungen und Beispiele, wie Sitzunterbrechungen und mehr Bewegung trotz eines engen Zeitplans möglich sind.

Ein Sitzender Lebensstil als Gesundheitsrisiko

Den Hintergrund zu der Aktion „Aufstehen!“ bildet ein zunehmend Sitzender Lebensstil von Kindern und Jugendlichen, der schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen nach sich ziehen kann. Aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigen ein erhöhtes Risiko für Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen sowie eine geringere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bereits im Kindes- und Jugendalter, das durch zu lange Sitzzeiten begünstigt wird. Eine Fortführung des Sitzenden Lebensstils auch im Erwachsenenalter ist zufolge der vorliegenden Untersuchungen wahrscheinlich, wenn er bereits in der Kindheit erlernt wurde.

In der Integration von häufigeren Sitzunterbrechungen und damit auch mehr Bewegung in den Alltag liegt der Schlüssel, um einem zunehmend Sitzenden Lebensstil entgegenzuwirken und Kindern und Jugendlichen einen gesundheitsförderlichen Lebensstil näherzubringen. Bewegungsanlässe lassen sich ganz einfach finden: Regelmäßige Sitzpausen, Besprechungen im Gehen oder Stehen sind ein Anfang. „Einem zunehmend Sitzenden Lebensstil kann besonders effektiv entgegengewirkt werden, wenn man Kindern und Jugendlichen einen gesundheitsförderlichen Lebensstil vorlebt. Das betrifft in erster Linie die Eltern, die als Vorbilder für Kinder und Jugendliche wirken, aber auch Personen des öffentlichen Lebens – wie die Teilnehmer unserer Aktionswoche!“, so die peb-Vorstandsvorsitzende und Sportwissenschaftlerin an der Uni Bayreuth, Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich.

Aktion „Aufstehen!“ im Netz

Die Aktion „Aufstehen! Gegen den Sitzenden Lebensstil“ kann jederzeit über die peb-Homepage, über Twitter unter dem Hashtag #aufstehen sowie via Facebook verfolgt werden. Ausführliche Informationen zum Thema Sitzender Lebensstil und zur Aktion „Aufstehen!“ sowie die Kurzinterviews und Fotos der Teilnehmer sind unter  http://www.pebonline.de abrufbar.

Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Über 100 Partner setzen sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.

Letzte Änderung am Montag, 24 Juni 2013 17:43

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