Mittwoch, 23 Dezember 2015 13:54

Schulterschluss mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Schulterschluss mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Foto: W. Reichenbächer

Büchen/Berlin (LOZ). Am Montag gab es eine politische Runde in Büchen zum Thema der Streckenführung für Güterzüge (wir berichteten). Der für den Verkehrsetat zuständige Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages und CDU-Bundestagsabgeordneter aus dem Herzogtum Lauenburg, Norbert Brackmann, teilt nun zu den Auswirkungen der Alpha-E-Variante auf die Schienenstrecke Hamburg – Büchen sowie Schwarzenbek mit:

„Auf der Strecke Hamburg - Büchen werden zukünftig nicht mehr Güterzüge verkehren als heute. Nach den Berechnungen des Bundes werden sogar weniger Güterzüge fahren, wenn die Alpha-E-Variante realisiert wird. Das teilt mir das Verkehrsministerium nach vielen Gesprächen nun schriftlich mit und gibt mir damit zugleich die feste Zusage, dass auch bei steigendem Verkehrsaufkommen der Güterverkehr nicht über Aumühle, Schwarzenbek und Büchen umgeleitet wird. Damit habe ich nun den Schulterschluss mit dem Verkehrsministerium und der Deutschen Bahn hergestellt. Das ist eine gute Botschaft für die Menschen, die schon heute mit dem Bahnlärm auf dieser Strecke leben müssen“, informiert Norbert Brackmann über das Ergebnis seiner Gespräche in Berlin und die jetzige schriftliche Zusage.

„Nachdem ich bereits die Bereitstellung von zusätzlichen Haushaltsmitteln für den Ausbau der Strecke ausgeschlossen hatte, wird es auch andere negative Auswirkungen für meine Heimat nicht geben. Mit dem Schreiben von Staatssekretär Ferlemann ist der Ausbau der Strecke Hamburg - Büchen nun auch im Ministerium vom Tisch. Zudem sind auch sogenannte preisliche Maßnahmen, die das Dialogforum Schiene Nord gefordert hat, um Güterverkehr auf die Strecke Hamburg-Büchen umzuleiten, kein Thema mehr“, erläutert Brackmann die Tragweite der Zusage.

„Seitdem die ersten Planungen des Dialogforums Schiene Nord und deren Auswirkung auf die Schienenstrecke Hamburg – Büchen bekannt wurden, habe ich mich im Bund gegen diesen Irrsinn gewehrt. Man hat es sich mehr als einfach und bequem machen wollen, indem man die eigenen Probleme zu uns verschiebt. Nun ist mit der schriftlichen Zusage ein Schlusspunkt unter die Diskussion gesetzt – rechtzeitig zur Weihnachtszeit. Zusätzliche Lärmbelastungen durch verstärkte Güterverkehre sind damit mindestens bis 2030 ausgeschlossen“, erklärt Brackmann abschließend.

Letzte Änderung am Donnerstag, 31 März 2016 10:59

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