Sonntag, 03 Januar 2016 18:58

Amt Büchen auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit

Teile der CDU Fraktion Büchen auf dem neu erstellten Parkplatz für Behinderte am Bürgerhaus. Teile der CDU Fraktion Büchen auf dem neu erstellten Parkplatz für Behinderte am Bürgerhaus. Foto: hfr

Büchen (LOZ). 2015 war ein besseres Jahr für Menschen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkung in Büchen. Erste Erfolge zu mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, an die es anzuknüpfen gilt, sind in 2015 gemacht. Ein Behinderten-Stellplatz am Bürgerhaus, abgesenkte Bordsteine an der Kirche Büchen-Pötrau und Kontakte zur Abfallentsorgung AWSH sind einige Fortschritte, welche schon Verbesserung gebracht haben. Der Bahnhof Büchen ist zurzeit von allen Seiten nicht barrierefrei zu erreichen. Die Umplanungen an dem gesamten Bahnhofsumfeld sind weit fortgeschritten und mit der Umsetzung wird in diesem Jahr begonnen werden. Somit ist nicht nur der Bahnhof selbst, sondern wird auch das Umfeld barrierefrei hergestellt.

Nunmehr hat auch das Amt Büchen einen Behindertenbeauftragten bestellt. Eine Person, die sich um alle Belange von mobilitätseingeschränkten Menschen kümmern soll. So kann das Amt Büchen für Viele noch lebenswerter werden, denn diese Stelle soll ehrenamtliche Politik und hauptamtliche Verwaltung beraten. Der Beauftragte soll aber auch selbst Vorschläge einbringen.

Markus Räth, Fraktionsvorsitzender CDU: „Es gab viele Gespräche, Sitzungen und Aktionen zum Thema über das Jahr. Was freut ist vor allem auch, dass das Thema in die Köpfe der Kommunalpolitiker gekommen ist. Dies ist schon ein Fortschritt, denn es musste einige Überzeugungsarbeit geleistet werden“

Die CDU-Büchen wird auch 2016 und in folgenden Jahren am Thema weiter arbeiten. Auch im ländlichen Raum gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung.

Nun kommt es auch auf die Bürger an, welche dem Behindertenbeauftragten Hinweise geben für Verbesserungen. „Wir freuen uns auf konstruktive Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeauftragten und bieten gerne unsere Unterstützung an“, so Markus Räth abschließend.

Letzte Änderung am Donnerstag, 31 März 2016 10:51

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