Dienstag, 29 März 2016 11:08

Leckere Torten und historische Postkarten aus dem Amt Büchen in der Priesterkate

Leckere Torten und historische Postkarten aus dem Amt Büchen in der Priesterkate Foto: hfr

Büchen (LOZ). Das Café in der Priesterkate in Büchen-Dorf ist im April am Sonntag, den 3., und am Sonntag, den 10. April, geöffnet. Jeweils von 13 bis 18 Uhr gibt es Kaffee und leckere hausgemachte Torten von Karin Borchers aus Schulendorf in gemütlicher Atmosphäre – bei schönem Wetter auch im Garten der Priesterkate.

In der Diele der Priesterkate präsentiert die Gemeinde Büchen im April und Mai ausgewählte historische Postkarten aus den Gemeinden des Amtes Büchen aus der privaten Sammlung von Michael Kraus. Gezeigt werden Motive aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre aus der Region rund um Büchen.

Mit der Entwicklung des Eisenbahnnetzes seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im Kreis Herzogtum Lauenburg entstand für die Stadtbewohner die Möglichkeit, Tagesausflüge auch über weitere Entfernungen zu unternehmen. In den Ausflugsorten entstanden Gastwirtschaften, die Postkarten als Souvenirs verkauften und in größerer Zahl in Umlauf brachten. Die in der Priesterkate gezeigten Ansichtskarten dokumentieren die Siedlungs- und Ortsentwicklung und das gesellschaftliche Leben in der Region Büchen seit der Zeit Kaiser Wilhelms II. bis zum „Wirtschaftswunder“ nach dem Zweiten Weltkrieg.

„Ein herzliches Dankeschön geht an Michael Kraus, der die diese sehenswerte Präsentation mit seltenen Motiven aus seiner Privatsammlung zusammengestellt hat“, so Kulturpfleger Dr. Heinz Bohlmann.

In zwei Räumen im Dachgeschoss der Priesterkate befindet sich die Dauerausstellung zur Geschichte der innerdeutschen Grenze und zur Geschichte der Stecknitzfahrt („nasse Salzstraße“). Zu besichtigen ist die Dauerausstellung während der Öffnungszeiten des Cafés sowie auf Anmeldung für Besuchergruppen und Schulklassen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 31 März 2016 10:33

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