Dienstag, 31 Mai 2016 20:59

Das Ziel lautet Barrierefreiheit

Der Behindertenbeauftragte des Amtes Büchen fordert auf, ihn auf Stellen hinzuweisen, die für Mobilitätseingeschränkte problematisch sein könnten. Der Behindertenbeauftragte des Amtes Büchen fordert auf, ihn auf Stellen hinzuweisen, die für Mobilitätseingeschränkte problematisch sein könnten. Foto: W. Reichenbächer

Der Behindertenbeauftragte des Amtes Büchen informiert

 

Büchen (LOZ). Menschen mit Behinderungen nehmen ihre Umgebung ganz anders war als die meisten Menschen von uns. Mobilitätseingeschränkte, Sehbehinderte, Blinde, Schwerhörige, Taube Menschen und Menschen mit kognitiven Behinderungen bewegen sich täglich auf unseren Wegen und Straßen“, erklärt Wolfgang Kroh, Behindertenbeauftragter des Amtes Büchen.

So sind mittlerweile Ampelanlagen mit Akustikanlagen ausgestattet, sodass Sehbehinderte und Blinde sicher über die Straßen kommen. Auch Bordsteinkannten sind in vielen Bereichen abgesenkt, damit Menschen in Rollstühlen, mit Rollatoren und Eltern mit Kinderwagen ohne Behinderung die Straßen überqueren können.

In vielen Bereichen gibt es aber noch Handlungsbedarf. So gibt es Bordsteinkannten die noch nicht abgesenkt wurden oder nicht mit der Fahrbahn auf einer Höhe (0 Absenkung) abgesenkt wurden. Die entstandenen Kannten sind für mobilitätseingeschränkte Menschen nur sehr schwer oder nur mit Hilfe zu überwinden. Auch Wege die noch nicht befestigt wurden und durch die Witterung mit Schlaglöchern versehen und sehr uneben sind, sind für Menschen die mobilitätseingeschränkt sind nur mit zum Teil erheblichen Schwierigkeiten zu überwinden.

„Auch die Natur die mit ihren Büschen, Zweigen und Ästen die Sicht vor Fußgängerüberwegen und anderen Stellen die Sicht auf den Autoverkehr behindern, sind für gehörlose und Blinde ein Hindernis. So gibt es sicherlich einiges wo wir für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, mit zum Teil einfachen Mitteln, Abhilfe schaffen könnten“, so Kroh.

„Als Behindertenbeauftragter des Amtes Büchen bin ich auf Ihre Hilfe angewiesen. Sollte Sie eine wie oben beschriebene oder ähnliche Situationen vorfinden, lassen Sie es mich wissen. Wo in unserem Amtsbereich mit unseren 15 Gemeinden können wir die Situation verbessern? Nur Gemeinsam können wir für Barrierefreiheit in unserer gemeinsamen Umwelt sorgen. Rufen Sie mich unter 04155 / 12 95 99 an oder senden Sie mir eine Mail unter: behindertenbeauftragter.amt-buechen@kielnet.net ich nehme Ihre Anregungen gerne auf und leite diese weiter“, fordert Kroh auf.

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