Mittwoch, 08 Juni 2016 20:36

Extremismus in Büchen: „Jahrelanger Einsatz der Jungen Union zeigt Wirkung“

Für einen Euro gibt es Linksrock gegen Rechts in Büchen. In der Kritik steht die Veranstaltung durch ihre Verbundenheit zur Antifa im Kreis. Für einen Euro gibt es Linksrock gegen Rechts in Büchen. In der Kritik steht die Veranstaltung durch ihre Verbundenheit zur Antifa im Kreis. Foto: W. Reichenbächer

Slopianka: „Umdenken bei der Veranstaltung „Linksrock für’n Euro“ setzt ein“

 

Büchen (LOZ). Die CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) bemängelt bereits seit Jahren, dass Extremismus mit Extremismus bekämpft wird. „Extremisten willkommen! So könnten die Büchener am 18. Juni an allen Ortseingängen plakatieren. Denn an diesem Tag findet zum wiederholten Male die Veranstaltung „Linksrock für’n Euro“ im Büchener Jugendzentrum statt“, so die JU im Amtsverband Büchen.

Neben den Jusos, der Linksjugend und den Jungen Grünen würde vor allem eine beteiligte Vereinigung auffallen, die Antifaschistische Organisation. Diese ist auf der offiziellen Homepage der Veranstaltung als „Freund“ gelistet.

„Die Antifa animiert auf ihrer Homepage, Molotowcocktails zu verwenden. Zudem verlinkt sie auf ihrer Website eine Homepage, die Straftaten lobt und zu solchen aufruft“, so der Amtsverbandsvorsitzende der Jungen Union Büchen, Florian Slopianka. „Das ist gewaltverherrlichend. Wer Extremismus mit Extremismus bekämpft, ist keinen Deut besser als der Angegriffene“, ergänzt Slopianka.

Über diese Vorgänge informierte Florian Slopianka den Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Soziales auf dessen letzter Sitzung. Dieser hatte im Vorfeld die Nutzung des Jugendzentrums sowie einen finanziellen Zuschuss genehmigt. Der gesamte Ausschuss zeigte sich sichtlich geschockt und die SPD machte klar, dass sie mit den Jusos sprechen wolle und eine klare Positionierung einfordere.

„Wir begrüßen, dass nach dem jahrelangen Einsatz gegen die von der Antifa begleitete Veranstaltung „Linksrock für’n Euro“ nun ein Umdenken einsetzt. Unser ehemaliger Vorsitzender Henning Lüneburg forderte dies schon öfter in der Vergangenheit“, fasst Florian Slopianka die Position des Vorstandes der JU zusammen und fordert, dass der Linksrock zum letzten Mal im Jugendzentrum stattfindet, wenn die Antifa weiterhin im Zusammenhang mit der Veranstaltung auftritt.

Letzte Änderung am Mittwoch, 08 Juni 2016 20:50

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Donnerstag, 09 Juni 2016 18:10 gepostet von Niels Kraft

    Der Beitrag zu dieser Veranstaltung entbehrt jeglicher Grundlage, das bereits zum siebten Mal stattfindende "Linksrock für´n Euro" wendet sich expizit gegen Gewalt und das unabhängig davon aus welcher Richtung sie kommt. Hier scheint wohl ein gewisser Neid auf die Idee vorhanden zu sein! Es wäre doch schön, würden sich die JU und auch Herr Slopianka die grundlegende Idee einmal genauer ansehen und am gleichen Strang ziehen.

    Der von der Gemeinde gewährte Zuschuss hat sich in all den Jahren immer bescheiden um € 100,00 bewegt. Die Ausrichtung des Konzertabends hingegen verursacht deutlich höhere Kosten und bedeutet auch viel Arbeit, die von den Initiatoren privat erbracht wird. Die befürchteten Ausschreitungen lassen immer noch auf sich warten, Polizei oder ein Ordnungsdienst waren bislang nicht erforderlich. So manche Scheunenfete ist da deutlich extremer (Alkohol) und gegen so ein Event geht auch niemand an.

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