Donnerstag, 22 Dezember 2016 19:15

Die Weihnachtsgeschichte mal anders

Die Weihnachtsgeschichte mal anders Foto: hfr

Büchen (LOZ). Am 20. Dezember überraschte der Wahlpflichtkurs der 9. Klassen das Publikum in dem voll besetzten Multifunktionszentrum mit einer tatsächlich anderen und hochaktuellen Weihnachtsgeschichte, die auf dem Lukasevangelium basiert, aber ansonsten von Frau Jentzsch neu verfasst wurde.

Die 23 Schüler verblüfften das Publikum durch eindrucksvolle Standbilder, durch absolut überzeugende Mimik und Körpersprache, durch nahezu perfekte Synchronität sowohl sprachlich als auch bewegungsmäßig, durch selbstbewusst vorgetragene Lieder und beeindruckende Tänze.

Ein weiterer Schüler bediente die Technik. Darüber hinaus konnte Frau Jentzsch ihre acht Schüler umfassende Schulband-AG der 7. und 8. Klassen für dieses Projekt gewinnen, die für eine überzeugende instrumentale Begleitung der Lieder sorgte (übrigens über den Regelunterricht hinaus).

Sowohl Beteiligte als auch Zuschauer haben das Hereintragen von ca. 60 Kerzen bei total abgedunkeltem Raum als besonders emotional empfunden. Die dazu eingespielte Musik der Gruppe Nightwish, die sich musikalisch von dem Flüchtlingsmädchen Sharbat Gula hat inspirieren lassen, passte sowohl inhaltlich als auch stimmungsmäßig geradezu perfekt.

Abschließend noch ein paar Meinungen zu der andersartigen Weihnachtsveranstaltung:
Es war zum Heulen schön!
Ein absolut tiefgründiges Stück!
Die gesamte Aufführung war ein Traum!
Das Lied „Möge die Straße uns nach Deutschland führen …“ war absolut ergreifend!
Die Statements zum Krieg, die nach und nach gleichzeitig gesprochen wurden, die sich dabei steigernde Lautstärke, das sich dabei auflösende Standbild zum Thema Krieg und die abschließend synchron gesprochene Feststellung: „Grausam dieser Krieg!“ – all das war tief berührend.
Mich hat besonders der futuristisch anmutende Tanz fasziniert.
Es war sehr beeindruckend, so viel Gefühl nur über Gestik, Mimik und minimalistische Worte auszudrücken.
Ein Riesenkompliment an alle Beteiligten!

„Und zum Schluss noch ein herzliches Dankeschön an die Zuschauer, die gespendet haben. Der Erlös von 190 Euro soll nun, da man nicht weiß, wo vor Ort das Geld in Syrien landet, an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ gehen.“

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 Dezember 2016 19:22

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