Freitag, 10 Februar 2017 13:05

Mehrere Rücktritte aus CDU-Fraktion

Auch der langjährige Fraktionsvorsitzende Markus Räth hat die CDU-Fraktion verlassen. Auch der langjährige Fraktionsvorsitzende Markus Räth hat die CDU-Fraktion verlassen. Foto: W. Reichenbächer

Vertrauensbasis war nicht mehr vorhanden

 

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Büchen (wre). Die Gemeindevertreter Axel Engelhard, Ansgar Dust und der bisherige Fraktionsvorsitzende Markus Räth und die wählbaren Bürger Stefan van Eijden und Jürgen Lempges haben auf eigenen Wunsch die Büchener CDU-Fraktion verlassen. Gründe für die Rücktritte sind inhaltliche Differenzen. Über die genaueren Hintergründe wollen sich die ehemaligen Mitglieder in der kommenden Woche äußern.

„Ausschlaggebend sind inhaltliche Differenzen über zukünftige politische Weichenstellungen, die sich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit ausgewirkt haben sowie anhaltende Kritik an der Führung der Fraktion“, so der Ortsverbandspressesprecher Florian Slopianka.

Für die in der Vergangenheit getätigte Zusammenarbeit dankt die verbleibende Fraktion den Zurückgetretenen. „Die Gemeindevertreter und die beiden wählbaren Bürger haben sich über Jahre hinweg für die Belange der Büchener Bürger eingesetzt“, ergänzt Slopianka. Wer Nachrücken soll, steht noch nicht fest. Neuer Fraktionsvorsitzender ist derzeit Wolf-Dieter Lange.

„Gleichzeitig ist dies nun der Startpunkt für die CDU, sich neu aufzustellen, besser zusammenzuarbeiten und eigene Positionen deutlicher zu kommunizieren. Die letzten Monate haben anhand der Debatten um die verschiedenen Investitionen die unterschiedlichen Auffassungen über die Zukunft Büchens offenbart. Die CDU setzt sich weiterhin für Planungen mit Augenmaß ein“, erklärt Slopianka. Vor allem der Neubau des Jugendzentrums war ein Streitpunkt, der vielen der verbliebenden Fraktionsmitgliedern zu teuer ist.

„Trotz dieser personellen und damit verbundenen inhaltlichen Veränderungen blicken die Christdemokraten optimistisch in die Zukunft. Nun sei es an der CDU, ihre Kräfte zu bündeln. Um dies auf breiter Ebene zu erreichen, sollen alle Mitglieder stärker einbezogen werden. Hierfür werde es auch einen Mitgliederdialog geben“, schließt Slopianka ab.

Letzte Änderung am Freitag, 10 Februar 2017 13:41

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