Donnerstag, 23 März 2017 12:38

Stromspeicher sollen Schwankungen ausgleichen

Die Gemeindevertreter von Witzeeze informierten sich auf Pellworm über den Stand und die Entwicklungsmöglichkeiten der Energiewende.  (v. li.) Petra Bachnick, Heike Pohl, Bodo Schwenke, Jörn Wieckhorst, Sabine Dirks, Barbara Denker, Detlef Wöhl-Bruhn, Dennis Gabriel, Michael Buchmann und Jörg Peters (SH Netz). Die Gemeindevertreter von Witzeeze informierten sich auf Pellworm über den Stand und die Entwicklungsmöglichkeiten der Energiewende. (v. li.) Petra Bachnick, Heike Pohl, Bodo Schwenke, Jörn Wieckhorst, Sabine Dirks, Barbara Denker, Detlef Wöhl-Bruhn, Dennis Gabriel, Michael Buchmann und Jörg Peters (SH Netz). Foto: hfr

Vertreter aus Witzeeze informieren sich bei der SmartRegion Pellworm über den Stand der Energiewende in Schleswig-Holstein

 

Lesezeit: 3 Minuten

(LOZ). Am vergangenem Wochenende informierten sich Gemeindevertreter aus Witzeeze über den Stand der Energiewende in Schleswig-Holstein. Kommunalbetreuer Jörg Peters von der Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) hatte sie dazu auf die Insel Pellworm eingeladen, auf der seit 2013, im Rahmen des SmartRegion Pellworm-Projektes, an der intelligenten Verknüpfung von regenerativ Stromerzeugungsanlagen, Stromspeichern und -verbrauchern geforscht wird. Die Gruppe unter Führung von Bürgermeister Dennis Gabriel zeigte sich sehr interessiert an dem Projekt und den Möglichkeiten, die sich daraus auch für die Gemeinde entwickeln lassen.

In der ersten Projektphase wurde das System der SmartRegion Pellworm konzipiert und technisch erfolgreich umgesetzt. Parallel zum erfolgreichen technischen Betrieb wurden wesentliche Ergebnisse zur Betriebsführung, Ökobilanz und Übertragbarkeit auf andere Regionen sowie mögliche Geschäftsmodelle ermittelt. Ein wichtiges Ergebnis der Untersuchung war, dass Stromspeicher ein wichtiger Bestandteil der Energiewende sind, aber zum Teil die politischen Rahmenbedingungen noch nicht stimmen.

Das von der HanseWerk-Gruppe durchgeführte Folgeprojekt SmartRegion Pellworm 2.0 beschränkt sich daher nicht mehr auf die Erzeugung und den Verbrauch auf der Insel Pellworm, sondern richtet den Blick auf das Festland und eine wirtschaftlich erfolgreiche Anbindung der Speicher an den Energiemarkt Deutschland. Das Großspeichersystem wird zukünftig genutzt, um sogenannte Regelleistung bereitzustellen. Damit können kurzfristige Schwankungen am Strommarkt ausgeglichen und die technisch nötige Frequenz im Stromnetz gehalten werden - was als wesentliche Herausforderung der Energiewende gilt.

Letzte Änderung am Donnerstag, 23 März 2017 12:51

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