Montag, 03 April 2017 12:22

Das Ordnungsamt informiert zum richtigen Umgang mit Osterfeuer

Das Ordnungsamt informiert zum richtigen Umgang mit Osterfeuer Foto: hfr

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Büchen (LOZ). Osterfeuer sind Brauchtumsfeuer, bei denen die abfallrechtlichen Bestimmungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) nicht heranzuziehen sind, sofern als Brennmaterial lediglich unbehandeltes Holz, Baumschnitt und ggf. Tannenbäume verwendet werden; um die Rauchentwicklung zu minimieren muss das Holz trocken sein. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass die Stoffe nicht beseitigt, sondern im Rahmen der Brauchtumsveranstaltung Mittel zum Zweck sind.

Bei der Durchführung von Brauchtumsfeuern sind aber folgende weitere Rechtsnormen bzw. Regeln zu beachten:

- Antrag oder Anzeige im Ordnungsamt der Gemeinde Büchen mit Beschreibung des Vorhabens einschl. Ort, Zeit und Benennung der Verantwortlichen.

- Zum Schutz von Kleinlebewesen und Gelegen darf das Brennmaterial frühestens drei Tage vor der Veranstaltung aufgesetzt werden oder es ist vor dem Abbrennen umzusetzen.

- Zum Anbrennen des Brauchtumsfeuers können Stroh, Papier und Pappe in geringen Mengen oder sonstige allgemein übliche Brennhilfen, wie z.B. Feueranzünder, verwendet werden. Nicht zugelassen sind Benzin, Altöl, Autoreifen, behandelte oder lackierte Hölzer, Kunststoffe und ähnliche Abfälle.

- Um eine Gefährdung des Wohls der Allgemeinheit auszuschließen, sind entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen (Brandschutz, Absperrungen u.ä.).

- Die Belästigung von Anwohnern muss auf ein vertretbares Maß reduziert werden. Dabei muss insbesondere auf die Windstärke und -richtung geachtet werden. Dies gilt insbesondere für Rauchentwicklung und Funkenflug.

- Das Feuer darf nur in einem ausreichend großen Abstand zu Gebäuden entzündet werden. In der Nähe von Reetdachhäusern, brandgefährdeten Materialien o. ä. ist auch das Abbrennen von Brauchtumsfeuern untersagt.

- Bei anhaltender Trockenheit oder starkem Wind, aber auch bei austauscharmer Witterung ist kein Feuer zu entzünden.

- Übriggebliebene Brandreste sind nach der Veranstaltung ordnungsgemäß zu entsorgen und die Abbrennfläche mit Boden abzudecken.

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