Mittwoch, 15 Februar 2017 19:51

Kultur auf Dorf-Tour

Beteiligte Kulturschaffende und Gemeindevertreter im Projekt "Kultur auf Dorf-Tour" 2016. Beteiligte Kulturschaffende und Gemeindevertreter im Projekt "Kultur auf Dorf-Tour" 2016. Foto: hfr

Veranstaltungsreihe und Kultur-Netzwerk im ländlichen Raum geht in die nächste Runde

 

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(LOZ). In Dorfgemeinschaftshäusern, Kulturhäusern und kleinen privaten Veranstaltungszentren, überall findet Kultur auf dem Dorf statt. Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Theater & Co. sorgen auch im ländlichen Raum für zusätzliche Attraktivität, bringen Menschen zusammen und stärken die Dorfgemeinschaft.

In der ersten Runde von „Kultur auf Dorf-Tour“ wurden die Dörfer Bäk, Hohenhorn/Fahrendorf, Lehmrade, Mustin, Poggensee, Nusse, Witzeeze, Grabau, Mannhagen und Fredeburg ausgelost. Dort finden nun nach und nach die Veranstaltungen statt und schon jetzt erreichen die Veranstalter begeisterte und durchweg positive Rückmeldungen aus den Dörfern. „Deshalb starten wir nun in die neue Saison“, freut sich Andrea Funk, die Ansprechpartner für das Projekt ist.

Kulturschaffende aus dem Kreis sind ab sofort aufgerufen, sich über die Künstlerdatei im Kulturportal für „Kultur auf Dorf-Tour“ einzutragen. Dabei sollten sie u.a. Angaben über den Titel und die Art ihrer Darbietung oder Ausstellung machen und ggf. das Wunschhonorar angeben. Das zur Anmeldung erforderliche Passwort ist in der Geschäftsstelle der Stiftung zu erfragen.

Potentielle Veranstalter aus den Dörfern melden sich gleichfalls bei der Stiftung an. Sie verpflichten sich, für einen reibungslosen Ablauf (ggf. Abendkasse, Technik usw.), angemessene Örtlichkeiten und die Bewerbung ihres „Kultur-Events“ zu sorgen. Damit das Ambiente der Kultur auf dem Dorf stimmig ist, gehört auch eine jeweils eigene Bewirtung des Publikums und der Künstler dazu, von Kaffee und Kuchen bis zur Grillwurst. - Hier zeigt das Ehrenamt seine Vorteile. Die Einnahmen, auch aus den Eintrittsgeldern, verbleiben beim Veranstalter und werden für die Planung und Durchführung weiterer kultureller Veranstaltungen verwendet.

Die Städte im Kreis (Mölln, Ratzeburg, Schwarzenbek, Lauenburg, Geesthacht, Wentorf/Hbg.) sind von diesem Projekt ausgenommen.

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg vernetzt Kulturschaffende und potentielle Veranstalter und zahlt bis zu 450 Euro pro „Event“, sie übernimmt ggf. Nebenkosten wie GEMA und Künstlersozialkasse und hilft bei den überörtlichen Werbemaßnahmen.

Bei höheren Honoraren muss der Differenzbetrag vom Veranstalter übernommen werden. Die Stiftung behält sich vor, insbesondere bei kleineren Veranstaltungen im Einzelfall die beantragte Bezuschussung im Rahmen ortsüblicher Honorare zu kürzen, um angesichts des begrenzten zur Verfügung stehenden Budgets viele Veranstaltungen ermöglichen zu können.

Veranstalter können sich jederzeit unter [email protected] anmelden. Kulturschaffende melden sich bis zum 1. April über http://www.kulturportal-herzogtum.de/ an. Bis ersten Mai können sich Veranstalter eine mögliche Veranstaltung auswählen. Von der Stiftung werden bis zum 15. Mai die Anträge gesichtet, und Kontakte vermittelt. Gibt es mehr Anträge als es das Budget erlaubt, entscheidet das Los. Es wird zwei Verlosungen (Nord- und Südkreis) geben. In der Zeit vom 1. August 2017 bis 30. Juni 2018 laufen dann die Veranstaltungen.

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