Freitag, 31 August 2012 17:55

Die Tücken der "Wiederbeschaffung"

Kaufpreisschutz: Bei Totalschaden und Diebstahl auf der sicheren Seite sein

djd Volkswagen Financial Services Sven Baehren Fotolia com kw 35-12

Wenn das Auto beim Unfall zum Totalschaden wird, zahlt der Besitzer in der Regel immer drauf. Denn die Versicherungen erstatten normalerweise nur den Wiederbeschaffungswert, der in der Regel deutlich unter dem Neupreis liegt. Foto: djd/Volkswagen Financial Services/ Sven Bähren/Fotolia.com


(djd/pt). Oft sind es nur Bruchteile von Sekunden, die darüber entscheiden, ob es auf der Straße kracht oder nicht. Gut, wenn niemand verletzt wird. Doch was, wenn das Auto beim Unfall zum Totalschaden wird? Dann zahlt der Besitzer in der Regel immer drauf. Denn die Versicherungen erstatten bei Totalschäden oder auch im Falle eines Diebstahls normalerweise nur den Wiederbeschaffungswert. Und der liegt in der Regel deutlich unter dem Neupreis. Für solche Fälle kann man aber vorsorgen. Denn mit einer Zusatzabsicherung, die wie etwa der Kaufpreisschutz des Volkswagen Versicherungsservice die Differenz zwischen dem Wiederbeschaffungswert und dem Kaufpreis ersetzt, gehen Autofahrer auf Nummer sicher.


Restwert und Wiederbeschaffung
Bereits in den ersten Jahren verlieren Autos massiv an Wert, sodass nach drei Jahren der Restwert nur noch bei rund 50 Prozent des Listenpreises liegt. Ein Beispiel: Wer sich vor drei Jahren für 20.000 Euro einen neuen Golf zugelegt hat, erhält heute noch gut 10.000 Euro im Falle eines Totalschadens oder Diebstahls als Wiederbeschaffungswert von der Versicherung erstattet. Für diese Summe ist ein gleichwertiger Ersatz kaum zu bekommen. Und wer sein Auto durch einen Neuwagen ersetzen will, muss tief in die Tasche greifen.

Nur Kaufpreisschutz bietet Sicherheit
Viele Autofahrer schließen deshalb eine Kfz-Versicherung mit Neupreisentschädigung ab. Diese greift aber meist nur für Fahrzeuge bis zu einem Alter von maximal zwei Jahren, und das auch nur im Falle von Kasko-Schäden, also selbst verschuldeten Unfällen. Wer eine umfassende Absicherung möchte, sollte daher einen Kaufpreisschutz vereinbaren, wie ihn etwa der Volkswagen VersicherungsService anbietet. Dieser erstattet bei selbst wie fremd verschuldeten Totalschäden und Diebstahl die volle Differenz zwischen dem Wiederbeschaffungswert und dem ursprünglichen Kaufpreis. Und dies bis zu einem Fahrzeugalter von neun Jahren. Das Auto darf bei Abschluss nicht mehr als fünf Jahre alt sein, die maximale Laufzeit beträgt ebenfalls fünf Jahre. Diese Absicherung gibt es für viele Fahrzeuge bereits für unter 20 Euro im Monat.

So errechnet sich der Wiederbeschaffungswert
Der Wiederbeschaffungswert entspricht nach der geltenden Rechtsprechung dem Wert, den ein Geschädigter aufbringen muss, um von einem "seriösen Händler" ein dem Unfallwagen vergleichbares Fahrzeug zu erwerben. Die wichtigsten Faktoren, die den Wiederbeschaffungswert bestimmen, sind: Alter und Zustand, Kilometerstand, Zubehör, Zahl der Vorbesitzer und die Frage nach der Unfallfreiheit. Gerade durch die Zahl der Vorbesitzer und die Frage nach der Unfallfreiheit kann der errechnete Wert aber deutlich unter dem "persönlichen" Nutzwert liegen.

Letzte Änderung am Samstag, 08 September 2012 14:33