Montag, 17 September 2012 16:03

Risikomanagement beginnt im Kopf

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Intensive Untersuchungen und Crashtests dienen dem AZT dazu, den Ist-Stand der passiven Sicherheit im Automobilbau zu erkennen. Jüngst wurde dazu eine neue A-Klasse gecrasht. Foto: Allianz/Auto-Reporter.NET


(Auto-Reporter.NET). Mehr Sicherheit im Straßenverkehr ist seit Jahrzehnten das Anliegen von Verbänden, Organisationen, Politik und nicht zuletzt auch von Versicherungsunternehmen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO kommen täglich mehr als 3.200 Menschen bei Verkehrsunfällen rund um den Globus ums Leben. Den Kampf gegen die zunehmende Zahl der Verkehrsopfer hat auch die Allianz aufgenommen.

Seit 2000 ist der weltweit größte Autoversicherer auf den Formel-1-Strecken im Dienste der Verkehrssicherheit unterwegs. Im vergangenen Jahr sind die Münchner mit dem Formel-1-Team MERCEDES PETRONAS AMG eine Partnerschaft eingegangen, denn „Risikomanagement beginnt immer im Kopf der Menschen“, weiß der Leiter des Allianz Zentrum Technik, Christoph Lauterwasser. Und welche Plattform böte mehr Zugang zur Öffentlichkeit als die Königsklasse des Rennsports.

Aktive Unterstützung erfährt der Versicherer auch von Rennfahrer-Profis Christian Danner oder Mercedes-Pilot Nico Rosberg. Männer der Praxis, die Formel-1-Technologien verständlich interpretieren können. Sei es das HANS-System, das Head and Neck Support System, sprich der Kopf- und Nackenschutz der Piloten, oder die gigantische Widerstandsfähigkeit von Carbon-Bauteilen. Erfahrungen und Elemente des Rennsports gilt es nun, sukzessive in den normalen Automobilbau einfließen zu lassen. Intensive Untersuchungen und Crashtests dienen dem AZT dazu, den Ist-Stand der passiven Sicherheit im Automobilbau und Möglichkeiten zu deren Verbesserung zu erkennen Zu diesem Zweck stellte der Stuttgarter Autobauer Mercedes den Münchnern jüngst auch eine A-Klasse für einen Crash zur Verfügung.

 
Letzte Änderung am Montag, 24 September 2012 15:23