Dienstag, 04 Dezember 2012 13:12

E-Autos: 35 Prozent günstiger im Unterhalt

Die IFA untersuchte die Werkstattkosten für Elektroautos und Benziner

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Elektrisch betriebene Autos sind weniger reparaturanfällig als Benziner. Foto: dmd/Daimler


(dmd). Wieviele Werkstattkosten fallen durchschnittlich für welche Art von Auto an? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) und fand heraus: Die Kosten für elektrisch betriebene Autos liegen niedriger als die der konventionellen Modelle.


Während bei einem Diesel oder Benziner innerhalb einer achtjährigen Haltedauer 3.650 Euro an Werkstattkosten anfallen, sind es bei einem Elektromobil lediglich 2.350 Euro. Als Basis nahmen die Wissenschaftler einen Kleinwagen mit einer Jahresfahrleistung von 8.000 Kilometern an.

Die niedrigeren Kosten erklären sich vor allem aus der wartungsfreundlichen Technik von batteriebetriebenen Autos. So fällt der Ölwechsel ebenso weg wie der Ersatz von Kupplungen und Auspuffanlagen. Auch die Bremsen verschleißen bei Elektromobilen weniger schnell als bei Autos mit Benzin- oder Dieselmotor.

Die niedrigeren Werkstattkosten für E-Autos können die höheren Anschaffungskosten aber nicht ausgleichen. So kostet etwa die Elektroversion des Kleinstwagens Smart Fortwo 23.680 Euro – den Benziner gibt es mit vergleichbarer Ausstattung schon ab 12.475 Euro. Laut IFA können auch der befristete Wegfall der Kfz-Steuer und der im Vergleich zu Benzin/Diesel niedrigere Strompreis dies nicht kompensieren.

Letzte Änderung am Dienstag, 11 Dezember 2012 14:10