Samstag, 22 Dezember 2012 11:46

Zentralverriegelung: Rechtzeitig an Batterie denken

Im Winter kommen die Fernbedienungen schnell an ihre Grenzen

djd dmd SP X kw 51-12

Um im Winter nicht vor einem geschlossenen Auto zu stehen, sollte man frühzeitig Vorsorge treffen. Foto: dmd/SP-X


(dmd). Autos, die wegen einer nicht mehr funktionierenden Fernbedienung geschlossen bleiben, gehören laut dem TÜV Süd zu den fünf häufigsten Pannenursachen im Winter. Durch die Kälte kommen sie in diesen Monaten viel schneller an ihre Grenzen. Daher gilt: Lieber zu früh als zu spät die Batterie wechseln und sich frühzeitig damit vertraut machen, wie man auch bei leerer Batterie die Türen öffnet.


Zu erkennen ist eine schwach gewordene Batterie beispielsweise daran, dass man zum Öffnen des Fahrzeugs immer näher an dieses herantreten muss. Die Lebensdauer für die Knopfzellen der Fernbedienung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach Lagerung der Fernbedienung (kalt oder warm) und Nutzungshäufigkeit des Autos kann die Leistung der Knopfzelle unter Umständen schon nach einem Jahr schwächer werden.

Wer nicht vor einem verschlossenen Auto stehen will, sollte sich zudem rechtzeitig mit der Notfallentriegelung seines Fahrzeugs vertraut machen. In der Regel findet sich selbst ihn Zentralverriegelungs-Fernbedienungen ohne sichtbaren Bart ein versteckter Schlüssel. Bei einigen Pkw-Modellen muss zudem noch eine Schloss-Abdeckung entfernt werden. Mit klammen Fingern und im Dunkeln kann das schwierig werden.

Die Wegfahrsperre ist von einer leeren Batterie nicht unbedingt betroffen. Der Transponder im Schlüssel erhält seinen Strom in der Regel über ein Magnetfeld, das vom fahrzeugseitigen Teil des Sicherheitssystems erzeugt wird.

Letzte Änderung am Samstag, 29 Dezember 2012 09:26