Donnerstag, 17 Januar 2013 18:38

Frühlingsgefühle auf vier Rädern

Der djd-Thementipp zu "Autofrühling"

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In nur drei Schritten können Privatpersonen bequem und kostenlos ihr Auto verkaufen. Foto: djd/carsale24.de


(djd/pt). Der Frühling - Cabrio-Fahrer feiern ihn, indem sie seit langer Zeit mal wieder "oben ohne" fahren. Andere zieht es zur Waschstraße, um den fahrbaren Untersatz von Schmutz uns Ablagerungen aus der kalten Jahreszeit zu befreien. Und gar nicht so wenige liebäugeln mit der Idee, sich 2013 ein neues Auto zuzulegen. Laut einer aktuellen Online-Umfrage auf t-online.de trägt sich immerhin fast jeder Dritte mit diesem Gedanken. Hier einige weitere Informationen zum Autofrühling 2013.


Diesel oder Benziner?
Wer in 2013 einen Autokauf plant, kommt an der Frage nicht vorbei: Diesel oder Benzinmotor, mit welchem Antrieb fährt man auf Dauer günstiger? Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass der Selbstzünder nur für Vielfahrer attraktiv sei, die Jahr für Jahr viele Zehntausende Kilometer auf den Autobahnen zurücklegen. Ein aktueller Kostenvergleich des Automobilclubs ADAC kommt zu einem anderen Ergebnis: Abhängig vom jeweiligen Modell rechnet sich der Diesel oft bereits ab einer jährlichen Laufleistung von nur 10 000 Kilometern. Für die Untersuchung hat der ADAC 379 Paare von direkt vergleichbaren Diesel- und Benzinfahrzeugen unter die Lupe genommen und dabei alle Kosten - vom Kaufpreis über die Ausgaben für den Kraftstoff bis hin zu Versicherung und Steuern - berücksichtigt. Der generelle Trend dabei: Angesichts der hohen Preise an den Zapfsäulen wird der Diesel auch für Wenigfahrer immer attraktiver. Abhängig von der Fahrzeugklasse lassen sich gegenüber einem vergleichbaren Benziner mehrere Hundert Euro pro Jahr beim Tanken sparen, bestätigen Berechnungen von Bosch. Tatsächlich ärgern sich einer Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen zufolge 94 Prozent der Autofahrer am meisten über die hohen Treibstoffpreise. Mit deutlichem Abstand (57 Prozent) folgen in der Liste der unbeliebtesten Autokosten Inspektionen und Reparaturen, Platz drei belegt mit 48 Prozent die Kfz-Steuer. "Nur" 41 Prozent ärgern sich dagegen über die Ausgaben für die Kfz-Versicherung (Mehrfachnennungen waren möglich).

Starthilfe für Fahranfänger
Für den Führerschein muss der Fahranfänger heute nach Erhebungen des ADAC je nach Anzahl der Fahrstunden, der jeweiligen Fahrschule und Region zwischen 1.000 und 2.500 Euro aufbringen. Für alle, die nicht auf ein üppiges Sparschwein, die Eltern, Opa und Oma oder einen lukrativen Ferienjob zurückgreifen können oder wollen, ist beispielsweise das Angebot "credit2drive" ein genau auf die Führerscheinfinanzierung zugeschnittenes Angebot. Je nach Kosten und Laufzeit ist eine Finanzierung hier schon für unter 50 Euro im Monat möglich. "Unser Ziel ist es, möglichst vielen jungen Menschen den Weg zur ersten eigenen Mobilität zu ermöglichen", erläutert Stefan Voges-Staude von der Volkswagen Bank. So können beispielsweise auch bei der Fahrzeugfinanzierung besonders niedrige Einstiegsraten - etwa für die Zeit einer Ausbildung - festgelegt werden, die dann später nach dem Einstieg in den Beruf höher ausfallen. Damit ist beispielsweise der neue "up!" bereits für eine anfängliche monatliche Rate von knapp 70 Euro zu haben. Außerdem erhalten Führerscheinneulinge einen Zuschuss von bis zu 1.000 Euro als Gutschrift auf den Kaufpreis.

Risikobereite Neulinge
Junge Autofahrer in Deutschland sind im europäischen Vergleich im Straßenverkehr überdurchschnittlich risikobereit. Das ist das Ergebnis einer vom Reifenhersteller Goodyear in Auftrag gegebenen Umfrage unter 6.400 Autofahrern im Alter von 18 bis 25 Jahren aus 15 europäischen Ländern. Vor allem das Beschleunigen vor einer gelben Ampel ist hierzulande verbreitet. 85 Prozent der 400 Befragten aus Deutschland bekennen sich dazu. Im europäischen Durchschnitt sind es "nur" 73 Prozent. Junge deutsche Autofahrer schneiden auch bei anderen riskanten Fahrmanövern schlechter ab: So fahren 68 Prozent der Deutschen eigenen Angaben nach zu schnell (Europa: 66 Prozent), 49 Prozent beachten nicht immer die Verkehrszeichen (Europa: 39 Prozent), 46 Prozent setzen den Blinker nicht (europäischer Durchschnitt: 37 Prozent).

Stressfrei den Gebrauchten loswerden
Zahlreiche Portale bieten ihre Services an, um dem privaten Kunden den Verkauf des Autos zu erleichtern und den passenden Käufer zu finden. Reibungslos, fair und sicher soll das Geschäft vonstattengehen. Und natürlich möglichst schnell. Doch ob der gewünschte Verkaufspreis realistisch ist und ob das Geschäft zeitnah über die Bühne geht, steht oftmals in den Sternen. Sicherheit kann ein Gutachten bieten, das beiden Seiten die Gewissheit gibt, dass es zu einem fairen Abschluss kommt. Einen solchen Service bietet beispielsweise das Portal www.carsale24.de an. In nur drei Schritten können Privatpersonen hier bequem und kostenlos ihr Auto verkaufen: Über die Website kann der Verkäufer einen unabhängigen Gutachter zu sich bestellen, der das Fahrzeug fotografiert und einen kostenlosen Zustandsbericht erstellt. Den Bericht lädt der Anbieter auf sein Portal und bietet das Fahrzeug Hunderten von geprüften Autohändlern in ganz Deutschland zum Kauf an. Diese können drei Tage lang Gebote auf den Wagen abgeben. Welches Angebot den Zuschlag erhalten soll, entscheidet der Verkäufer. Erst dann werden die Kontaktdaten der Vertragspartner ausgetauscht.

Senioren: Erst zum Arzt und dann ins Autohaus?
Nur wenige Senioren sprechen offen mit ihrem Arzt über den Einfluss der Gesundheit auf die Fahrtüchtigkeit. Das ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). Ältere Autofahrer und Ärzte sollten daher verstärkt auf das Thema aufmerksam gemacht und für die Notwendigkeit regelmäßiger Gesundheits-Checks sensibilisiert werden. Der Umfrage zufolge haben über drei Viertel der Befragten über 65 Jahren in den letzten zwölf Monaten ihren Hausarzt zu einem Gesundheits-Check aufgesucht, ebenso viele ließen beim Augenarzt oder Optiker einen Sehtest machen. Nur zehn Prozent haben ihren Hausarzt aber darauf angesprochen, ob sich ihr Gesundheitszustand auf ihre Fahrtüchtigkeit auswirkt. DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf: "Einen einheitlichen Gesundheits-Check für Autofahrer gibt es in Deutschland nicht. Daher sollten ältere Autofahrer ihren Hausarzt darauf ansprechen, dass sie ihren Gesundheitszustand mit Blick auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüfen lassen wollen."

Letzte Änderung am Donnerstag, 24 Januar 2013 20:15