Dienstag, 22 Januar 2013 12:36

Unfallrisiko bei jungen Fahrern muss minimiert werden

Intensive Betreuung von Fahranfängern wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit

hfr adac landstraße kw 4-13

Foto: hfr/adac

 

(LOZ/adac). Junge Autofahrer (zwischen 18 bis 24 Jahre) verursachen etwa 30 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Damit haben Fahranfänger im Vergleich zu den routinierten Fahrern ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Um die Unfallzahlen zu reduzieren ist es nach laut ADAC besonders wichtig, den Zeitraum nach Erhalt der Fahrerlaubnis besser als bisher professionell zu betreuen. Dazu müssen neue Maßnahmen entwickelt und geprüft werden. Fahrsicherheitstrainings bieten dabei eine Gelegenheit für junge Fahrer, in der Phase des alleine Fahrens eine Rückmeldemöglichkeit zur eigenen Fahrkompetenz zu erhalten und beugen einer einsetzenden Selbstüberschätzung vor.

In der Vergangenheit wurden bereits  Maßnahmen eingeführt, um den steigenden Unfallzahlen entgegen zu wirken. Mit dem absoluten Alkoholverbot für Fahranfänger oder dem „Begleiteten Fahren mit 17“ wird schon heute versucht, das Unfallrisiko junger Verkehrsteilnehmer zu reduzieren. Die damit erzielten Erfolge zeigen, dass Veränderungen der Rahmenbedingungen bei der Fahranfängerausbildung auch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit bewirken können.

Unter dem Motto „Ist die Fahrausbildung noch zeitgemäß?“ beschäftigt sich auch der Verkehrsgerichtstag 2013 in Goslar ab Donnerstag mit diesem Thema. Dort werden sich die Experten mit verschiedenen Vorschlägen beschäftigten, die insbesondere auf die Unfallursachen junger Fahrer ausgerichtet sind.

Letzte Änderung am Dienstag, 29 Januar 2013 15:35