Samstag, 16 Februar 2013 11:21

Geht es um mehr als Reparaturen, ist Anwalt erlaubt

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(Auto-Reporter.NET/W. Büser).Bei einem Verkehrsunfall mit Blechschaden, für den der Verursacher zweifellos in vollem Umfang aufzukommen hat, ist für die Abwicklung des Schadenfalles regelmäßig nicht die Einschaltung eines Rechtsanwalts erforderlich. Geschieht das doch, so kann die Kfz-Haftpflichtversicherung die Kostenübernahme dafür verweigern. Das gilt jedoch schon nicht mehr, wenn ein Autofahrer bei einem wenn auch unverschuldeten Verkehrsunfall eine Verletzung der Halswirbelsäule erleidet und es um die Zahlung von Schmerzensgeld geht.

Im verhandelten Fall ging es ferner darum, dass ein „Haushaltsführungsschaden geltend gemacht wurde. Und der für die Abwicklung des Falles beauftragte Anwalt muss von der Kfz-Haftpflichtversicherung selbst dann bezahlt werden, wenn der geschädigte Autofahrer selbst Rechtsanwalt ist (AmG Hamburg, 51a C 63/12).

Letzte Änderung am Samstag, 23 Februar 2013 12:46