Donnerstag, 11 Juli 2013 15:15

Rückenwind für die nächste Tour

Pedelecs bieten Extraschub für lange Strecken im Fahrradsattel

 

djd Senglar de kw 28-13

Das Angebot der Räder mit dem serienmäßigen Rückenwind hat sich mit der wachsenden Nachfrage deutlich ausgeweitet. Foto: djd/Senglar.de

 

(dmd-k). Mit Schwung jede Steigung meistern: E-Bikes werden immer beliebter, und das keineswegs allein bei Gelegenheitsradlern, die sich nur selten in den Sattel setzen. Gerade auch sportliche Radler und Mountainbiker entdecken die Vorzüge für sich, die der zusätzliche Schub des Elektromotors bietet: Im Gelände ebenso wie bei Anstiegen, die allein mit Muskelkraft zu einer echten Herausforderung werden. Das Angebot der Räder mit dem serienmäßigen Rückenwind hat sich mit der wachsenden Nachfrage deutlich ausgeweitet. Auch Cross-Pedelecs, Mountainbikes mit Elektromotor oder Trekkingräder mit Elektrounterstützung sind heutzutage erhältlich.


Sportlich unterwegs
Dabei ist es wichtig, die eigenen Wünsche hinsichtlich des neuen Fahrrads zu kennen und sich gut beraten zu lassen. "In Sachen Pedelecs ist heute fast alles möglich. Fahrradmanufakturen mit Liebe zum Detail setzen individuelle Wünsche um", sagt etwa der E-Bike-Experte und Buchautor Jochen Treuz. Bei Fachbetrieben wie beispielsweise Senglar besteht daher die Möglichkeit, fast jedes Wunschrad mit einem E-Antrieb ausstatten zu lassen - auch als Nachrüstsatz. "Das teure, bereits vorhandene Rad braucht nicht in der Garage stehen zu bleiben, wenn man ein Pedelec fahren möchte - sondern man lässt es einfach umbauen", sagt Experte Jochen Treuz.

Zusatzpower mit wenig Zusatzgewicht
Dass sich Pedelecs trotz Zusatztechnik, Motor und Akku nicht zu Schwergewichten entwickeln müssen, beweisen Modelle, die deutlich weniger als 20 Kilogramm auf die Waage bringen und sich somit sportlich bewegen lassen. Unter www.senglar.info gibt es einen Überblick zu allen Modellen und Nachrüstmöglichkeiten. Alternativ kann man aus Kompletträdern für unterschiedliche Bedürfnisse auswählen, die mit allen Komponenten auf ein sicheres, aber auch sportliches Fahren abgestimmt sind. Denn die Bauteile müssen das Zusatzgewicht des Elektroantriebs problemlos bewältigen können: von hochwertigen Scheibenbremsen über Qualitätsnaben bis hin zu einem robusten Rahmen und einem bequemen Sattel. Mit der Extra-Power nimmt man dann gerne auch herausfordernde Strecken oder längere Rundfahrten in Angriff.

Lesetipp: Umbauen statt neu kaufen
Passionierte Radfahrer, die bereits ein hochwertiges Modell besitzen, müssen nicht zwangsläufig ein Pedelec dazukaufen. Nachrüstsätze ermöglichen die schnelle Umrüstung in einem Tag. Fahrradmanufakturen wie beispielsweise Senglar bieten für das Tuning vollständige Umbausätze an. Zahlreiche Tipps und Hinweise zum Umbau enthält ein Fachbuch von E-Bike-Experte Jochen Treuz ("Pedelecs/ E-Bikes selbst bauen", Franzis Verlag 2011, unverbindliche Preisempfehlung: 29,95 Euro). Wer nicht selbst schrauben möchte, kann den Umbau ebenso in Auftrag geben.

Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Juli 2013 13:02