Dienstag, 24 April 2012 09:49

Mehr Unfalltote auf deutschen Straßen

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Foto: ADAC/pixelio/Auto-Reporter.NET


(Auto-Reporter.NET/sr). Im Februar dieses Jahres starben hierzulande 251 Menschen im Straßenverkehr, berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis). Das waren 55 Personen oder 28,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Todesopfer lag damit in etwa auf dem Niveau von Februar 2009 (249 Personen). Auch die Zahl der Verletzten nahm im Februar 2012 gegenüber dem Vorjahr zu, und zwar um 10,9 Prozent auf knapp 23.900. Der Februar 2012 hatte allerdings einen Tag mehr als der Februar 2011.

In insgesamt zehn Bundesländern starben im Februar 2012 mehr Menschen bei Straßenverkehrsunfällen als im Vorjahresmonat. Besonders stark war die Zunahme in Rheinland-Pfalz und Sachsen: Hier hat sich die Zahl der Todesopfer gegenüber dem Vorjahresmonat verdreifacht (in Rheinland-Pfalz von 7 auf 22 Personen und in Sachsen von 7 auf 20 Personen).

Insgesamt wurden von der Polizei im Februar 2012 rund 180.500 Straßenverkehrsunfälle aufgenommen (+10,8 %). Dabei erhöhte sich die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 11,0 Prozent auf 162.300, die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg um 9,4 Prozent auf etwa 18.100.

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres kamen insgesamt 517 Menschen im Straßenverkehr ums Leben; 74 Personen mehr (+16,7 %) als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Verletzten gab es einen Anstieg um 17,2 Prozent auf rund 51.000 Personen. Die Zahl der in den Monaten Januar und Februar 2012 polizeilich erfassten Unfälle stieg um 8,5 Prozent auf 370.000 Unfälle gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Unfälle mit ausschließlich Sachschaden nahmen um 7,5 Prozent (rund 330.600) zu. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich noch stärker, und zwar um 17,2 Prozent auf etwa 39.200 Unfälle.

Letzte Änderung am Mittwoch, 02 Mai 2012 11:36