Freitag, 27 September 2013 15:17

Unfallvermeidung: So sind Senioren sicher unterwegs

Die Zahl der über 65-Jährigen in Deutschland steigt

 

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Nicht nur beim Einkaufen: Die Zahl der älteren Verkehrsteilnehmer in Deutschland steigt. Foto: dmd/ Rainer Sturm pixelio.de

 

(dmd). „Senioren am Steuer sind Ungeheuer!“ „Senioren am Steuer fahren sicherer, weil sie erfahrener sind.“ Die Ansichten über ältere Autofahrer klaffen weit auseinander. Fakt ist: Die Zahl der Senioren unter den aktiven Verkehrsteilnehmer wächst. Wie man auch im Alter fit und so sicher wie möglich am Steuer sitzt, wird ein immer wichtigeres Thema – unter Umständen sogar überlebenswichtig. Die wertvollsten Tipps.


Rein demografisch steigt laut dem Statistischen Bundesamt die Zahl der über 65 Jahre alten Menschen in Deutschland: Vor 20 Jahren betrug ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung 15 Prozent, bei der jüngsten Studie aus dem Jahr 2012 lag sie bei 20,6 Prozent. Dies sind, in echten Zahlen, 16,9 Millionen Menschen.

Ob diese nun alle aktiv am Verkehr teilnehmen, bleibt im Dunkeln. Tatsache ist jedoch, dass 2012 66 470 Senioren an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt waren. Dies entspricht 11,5 Prozent der Gesamtzahl der Verkehrsteilnehmer. Ob dies nun bedeutet, dass Senioren doch sicherer fahren als die Jüngeren, ist wiederum nicht erwiesen. Schließlich ist es oft so, dass sie zwar als Fahrzeugbesitzer registriert sind, sich jedoch im Vergleich weniger oft mit dem Auto fortbewegen.

Was auch immer - so unterschiedlich die Altersbeschwerden auch sind, sitzt man hinter dem Steuer, gibt es ein paar vom ADAC empfohlene Tricks, um sie in den Griff zu bekommen.

1. Regelmäßig zum Augentest: Viele Senioren sehen mit zunehmendem Alter schlechter. Deshalb sollte man ab 50 regelmäßig alle zwei Jahre zum Test.
2. Gut sitzen: Man wird nicht gerade beweglicher, je älter man wird. Wer zu nah am Lenkrad sitzt, belastet seine Gelenke am Bein Zudem kann das dauerhafte Anwinkeln den Kreislauf behindern. Wer zu weit weg sitzt, kann unter Umständen nicht schnell und effektiv genug reagieren. Also den richtigen Abstand wählen.
3. Vorausschauend fahren: Um Gefahren zu vermeiden, sollte man so vorausschauend wie möglich fahren. Gleichzeitig sollte man versuchen, sein Gehirn ständig zu trainieren. Damit erhöht sich nicht nur seine Leistungsfähigkeit im Alltag, sondern auch hinter dem Steuer.

Letzte Änderung am Freitag, 04 Oktober 2013 18:58