Mittwoch, 09 Oktober 2013 15:19

Es geht auch billiger – die wirkungsvollsten Spritspar-Tipps

So reduziert man den Verbrauch bis zu 20 Prozent

 

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Wer bewusst mit seiner Gangschaltung umgeht, ist sparsamer unterwegs. Foto: dmd/ Kurt F. Dominik pixelio.de

 

(dmd). Autos kosten Geld. Das lässt sich nicht vermeiden. Doch wieviel sie kosten, vor allem wenn es um das Thema Benzinverbrauch geht, können die Fahrer sehr wohl beeinflussen. Hier die besten und vom ADAC empfohlenen Tipps, um Sprit zu sparen und den Geldbeutel zu schonen.


Das Wichtigste zuerst: die Fahrweise. Wer wie fährt, spiegelt sich deutlich wieder im Verbrauch. Das wissen schon die Fahranfänger. Doch die meisten halten sich doch nicht daran. Dabei ist man auch mit benzinsparender Fahrweise flüssig und schnell unterwegs - selbst im Stadtverkehr im fünften Gang. Doch es fängt schon an mit dem richtigen Starten. Dies sollte man ohne tun, ohne das Gaspedal zu drücken. Und danach nicht warten, sondern sofort losfahren und so schnell wie möglich in den 2. Gang schalten.

Überhaupt zählt der Gangwechsel zu den wichtigsten Kriterien, die den Benzinverbrauch beeinflussen. Laut dem ADAC sollte man versuchen, stets im höchsten Gang zu fahren, solange der Motor dabei ruhig läuft und nicht ruckelt. Um dorthin zu kommen, empfiehlt es sich, immer im richtigen Moment hoch zu schalten. Der beste Wert liegt bei einer Drehzahl von rund 2000 U/min. Wer dann noch vorausschauend fährt, Bremsungen vermeidet und beim Heranrollen an die Stoppstelle die Motorbremswirkung nutzt, kann bis zu 20 Prozent Kraftstoff sparen.

Ebenfalls wichtig: unnötigen Ballast im Auto vermeiden. Mit jedem Kilogramm mehr, das im Fahrzeug liegt, erhöht sich der Spritverbrauch. Also raus mit sinnlosen Dingen in und um das Auto. Dazu zählen auch Fahrradträger, die keiner benutzt oder andere Transporthilfsmittel.

Auch die Temperaturregelung im Auto beeinflusst den Verbrauch. Ist die Klimaanlage eingeschaltet, benötigt das Auto laut Messwerten des ADACs zwischen 0,1 und 2,1 Liter mehr Kraftstoff pro 100 Kilometer – je nach Modell, Einsatz und Technik. Auch alle anderen Stromerzeuger erhöhen den Verbrauch. Ebenso ungünstig: ein nicht korrekter Reifendruck. Auch der sollte nicht nur der Sicherheit wegen sondern auch dem Geldbeutel zuliebe regelmäßig geprüft werden.

Letzte Änderung am Mittwoch, 16 Oktober 2013 15:46