Montag, 28 Oktober 2013 16:06

Kindersicherheit im Auto – Darauf sollte man achten

Am jüngsten Kindersitz-Test des ADAC scheiterten sogar Traditionsmarken

 

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Wer sich vor dem Kauf eines Kindersitzes gut informiert, ist auf der sicheren Seite. Foto: dmd/ADAC

 

(dmd). Kinder im Auto zu sichern ist eine Selbstverständlichkeit. Ein guter Kindersitz offensichtlich nicht. Beim jüngsten ADAC-Test fielen selbst Traditionsmarken unter den Kindersitzherstellern durch. Wer aber auf einige wichtige Dinge achtet, kann beruhigt mit den Kleinen von A nach B reisen.


Kinder müssen im Auto gut gesichert sein. Eltern, die diesen Grundsatz ignorieren, gibt es sicher nicht viele. Was ist schon schrecklicher, als sein Kind bei einem Unfall zu verlieren? Also investieren viele Eltern ohne Zögern in einen Kindersitz - und legen dafür unter Umständen jede Menge Geld für einen unsicheres Modell hin. Dies hat der jüngste Kindersitz-Test des ADAC und der Stiftung Warentest gezeigt: Vier von 15 Kindersitzen erhielten das Urteil „mangelhaft“ und vielen durch. Darunter auch Modelle des Herstellers Römer, eine Traditionsmarke in diesem Bereich. Dabei handelte es sich um die Modelle Xtensafix Klasse I/II/II sowie Max-Fix Klasse 0+/I. Ebenfalls mit mangelhaft wurde die Babyschale Nania Baby Ride bewertet sowie der Axkid Kidzofix Klasse I/II.

Um solche Missgriffe beim Kauf eines Kindersitzes zu vermeiden, sollte man nicht nur regelmäßig Testberichte studieren, sondern auch sehr genau die Gegebenheiten im eigenen Auto untersuchen, bevor man sich für ein Modell entscheidet. Ist der Sicherheitsgurt lang genug für die Kindersitzschale? Verfügt der Airbag im Beifahrersitz über ein Abschaltsystem? Sind für das Automodell spezielle Kindersitze vorgeschrieben? Ein Blick in die Gebrauchsanweisung des Autos ist ebenfalls ein Muss.

Da Kinder bis zu einer Körpergröße von 150 cm im Auto gesichert werden müssen, ändern sich natürlich mit der Zeit auch die Hilfsmittel für eine gute Fahrt. Kinder ab ca. sieben Jahren dürfen zum Beispiel nur noch in absoluten Ausnahmefällen mit einem Zweipunkt-Gurt gesichert werden. Zudem müssen sie auf einer Sitzerhöhung Platz nehmen, die über einen Gurthaken verfügt, der garantiert, dass dieser nicht verrutscht. Gleichzeitig muss eine Kopfstütze bei den größeren für Sicherheit sorgen.

Letzte Änderung am Montag, 04 November 2013 15:35