Donnerstag, 07 Juni 2012 10:16

Bike-Transport ohne Reue und Risiko

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Die schönsten Fahrradtouren beginnen meistens mit einem Transport des Bikes auf dem Autodach.
Foto: A.T.U/Auto-Reporter.NET


(Auto-Reporter.NET/arie). Immer mehr Deutsche schwingen sich mittlerweile in ihrer Freizeit in den Sattel. Doch selten beginnen die Fahrradtouren direkt vor der eigenen Haustür. Ob Radwanderungen im Umland oder Mountainbike-Touren, oftmals startet der Ausflug ins Grüne mit einer Anfahrt auf vier Rädern. Ein richtiger Fahrradträger kann dabei keine Nebensächlichkeit sein. Was Autofahrer bei der Wahl des richtigen Fahrradträgersystems beachten sollten, erklärt A.T.U-Experte Martin Kunz, denn die Auswahl ist groß und vielfältig.

Die Qual der Wahl haben Autofahrer auch bei der Entscheidung für einen Fahrradträger. Soll es ein Dach-, Heck- oder doch besser ein Kupplungsträger sein? – „In puncto Sicherheit unterscheiden sich die einzelnen Systeme bei fachgerechter Anbringung minimal. Das haben praktische Fahrtests deutlich gezeigt“, erklärt Martin Kunz. „Um zu vermeiden, dass Gegenstände verloren gehen, sind eine korrekte Montage des Fahrradträgers und eine ordnungsgemäße Sicherung der Fahrräder an dem Träger zwingend erforderlich. Nur dann ist ein sicherer Halt der Ladung gewährleistet.“

Beladung macht den Unterschied
Wie bei anderen Produkten ist auch hier der Faktor Qualität von entscheidender Bedeutung. Von Billigprodukten aus Fernost wird grundsätzlich abgeraten. Kunz: „Unterschiede bestehen bei Produkten führender Hersteller lediglich hinsichtlich Be- und Entladung sowie Montage.“ Während sich Kupplungsträger leicht be- und entladen lassen, ist die Beladung von Dachträgern etwas umständlicher. Dafür bleibt in diesem Fall im Vergleich zu einigen Heckträgern der Kofferraum frei zugänglich. Allerdings sind auch Kupplungsträger im Angebot, die sich samt Fahrrädern abklappen lassen und so den Kofferraumzugang nicht blockieren. Diese Systeme sind schnell und leicht zu montieren.

Bremsprobe empfehlenswert
Bei Dachträgern ist darauf zu achten, dass sie fest am Autodach verschraubt sind. Nach der Montage wird empfohlen, eine kurze Strecke zurückzulegen und eine Bremsprobe vorzunehmen. Anschließend sind die Befestigungen von Träger und Rädern nochmals zu prüfen. Nur so kann die notwendige Sicherheit im Falle eines Unfalls garantiert werden. Eine unter Umständen auftretende Hecklastigkeit bei Dach- und Kupplungsträgern beeinträchtige die Verkehrssicherheit in der Regel nicht, so der Experte.

Preisspanne: 35 bis 500 Euro
Die Anschaffungskosten der unterschiedlichen Systeme reichen von 35 bis 500 Euro. Lediglich bei maßgefertigten Lösungen für Heckträger können sich die Anschaffungskosten erhöhen. A.T.U hat Modelle führender Hersteller von Fahrradträgersystemen wie u.a. Thule und Atera sowie passendes Zubehör im Sortiment.

Letzte Änderung am Donnerstag, 14 Juni 2012 10:31