Mittwoch, 20 Juni 2012 09:09

Das ABC im Straßenverkehr

Kinder spielerisch auf den Schulweg vorbereiten

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Das ABC im Straßenverkehr lernen Kinder mit der Checkliste "Sicherheit auf dem Schulweg" von AXA. Foto: djd/AXA


(djd/pt). Nach den Sommerferien ist es so weit: Mehr als elf Millionen Schülerinnen und Schüler machen sich dann wieder täglich zum Unterricht auf, unter ihnen rund 710.000 Erstklässler. Besonders für sie birgt der Weg zur Schule viele Gefahren. "Kinder sehen, hören und denken anders - sie reagieren häufig nicht so, wie man es als Erwachsener erwarten würde", benennt Andreas Tiedtke, Experte für die Absicherung von Familien beim Versicherer AXA, den Hauptgrund für die besondere Gefährdung von Kindern im Straßenverkehr.


Gefahrensituationen trainieren
"Im Straßenverkehr unterschätzen Kinder oftmals die Geschwindigkeiten und Bremswege von Fahrzeugen. Aufgrund ihrer Körpergröße können viele Kinder zudem noch nicht über Hindernisse, wie zum Beispiel parkende Autos, hinwegsehen." Trotz dieser Gefahren sei es aber wichtig, dass sie lernen, den Weg zur Schule oder zu Freunden selbst zu bewältigen, betont Tiedtke. AXA habe deshalb die kostenlose Checkliste "Sicherheit auf dem Schulweg" entwickelt. Mit ihr können Eltern mit ihren Kindern das Verhalten im Straßenverkehr auf spielerische Weise trainieren.

Checkliste mit Ausmalbildern
Auf den Ausmalbildern ist jede Gefahrenstelle mit einem Symbol markiert. Vater oder Mutter erläutern zuerst die brenzligen Situationen und lassen sie dann von ihrem Kind einkreisen. Anschließend gehen Eltern und Kind nach draußen und führen gemeinsam eine "Sicherheitsprüfung" durch - am besten direkt auf dem künftigen Schulweg. Das Kind bekommt dabei die Aufgabe, Gefahrensituationen selbstständig zu erkennen. Die Checkliste steht unter www.axa.de/sichererschulweg zum Download zur Verfügung.

Gesetzlicher Unfallschutz häufig nicht ausreichend
Eine solche Vorbereitung und Vorbeugung ist wichtig - trotzdem können Unfälle im Straßenverkehr nicht ausgeschlossen werden. Wichtig zu wissen: Auf dem Schulweg und in der Schule greift bei einem Unfall die gesetzliche Unfallversicherung - hier ist das Kind also automatisch abgesichert. Der gesetzliche Schutz endet aber, wenn die Freizeit beginnt. Dort ereignen sich allerdings rund 70 Prozent der Unfälle. Um ihr Kind auch auf dem Weg zu Freunden oder beim Spielen auf der Straße vor den finanziellen Folgen von Unfällen zu schützen, sollten Eltern daher über eine private Absicherung nachdenken. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Eine private Risiko-Unfallversicherung mit Unfallrente gilt rund um die Uhr, überall auf der Welt und leistet bereits ab einer einprozentigen Invalidität. Bei der Produktwahl rät Tiedtke: "Gerade weil ein Kind noch das ganze Leben vor sich hat, ist eine Versicherung wichtig, die neben einer finanziellen Absicherung auch dafür sorgt, dass das Kind wieder im Leben Fuß fassen kann." Gute Tarife würden daher ohne Mehrbeitrag auch ein umfassendes Reha-Management integrieren.

Eltern, die ihr Kind eher gegen die Folgen von schwerwiegenden Unfällen absichern möchten, finden in Konzepten wie einer Existenzschutzversicherung eine weitere Möglichkeit. Das Besondere hier: Der Versicherungsschutz greift auch bei schweren Krankheiten. "Was viele nämlich nicht wissen, ist, dass sie viel häufiger Ursache von bleibenden körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen sind als Unfälle." Welcher Schutz für Eltern und Kind letztendlich der richtige ist, ließe sich allerdings nur in einem Beratungsgespräch klären.

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 Juni 2012 10:37